Gestern war Claude Code der Hype, heute ist es wieder ChatGPT mit dem nächsten Modell, morgen kommt Codex um die Ecke und überholt alles. Und du sitzt davor und sollst jedes Mal von vorne anfangen zu erklären, wer du bist, was du machst, wie du schreibst, wie du denkst. Das hält niemand durch. Genau deshalb lohnt es sich, einmal eine KI Startmappe zu erstellen. Eine eigene kleine Wissensbasis aus Markdown-Dateien, auf die jede KI zugreifen kann. Du baust sie einmal sauber auf, und ab dann wechselst du das Tool, ohne dein Wissen zu verlieren. Ich zeige dir, wie ich dabei vorgehe und worauf es ankommt, damit das System auch in einem halben Jahr noch funktioniert.
Eine KI Startmappe ist ein Ordner auf deinem Rechner, in dem dein gesamtes Arbeitswissen für KI-Tools liegt. Wer du bist, was du machst, wie du schreibst, welche Projekte laufen, welche Regeln du hast, welche Entscheidungen schon getroffen sind. Das Ganze in Markdown-Dateien, also einfachen Textdateien mit Rautezeichen für Überschriften. Markdown lesen alle KI-Tools mühelos. Der Witz an der Sache: dein Wissen liegt aktuell in lauter einzelnen Chats verteilt. ChatGPT kennt deine Texte, Claude kennt deine Strategien, Gemini kennt vielleicht deine Bilder. Sobald du das Tool wechselst, bist du wieder bei null. Mit der Startmappe drehst du das um. Nicht das Tool kennt dich, der Ordner kennt dich. Du gibst dem nächsten Tool einfach Zugriff, und in zwei Minuten ist es auf dem Stand, den du dir mühsam in Monaten erarbeitet hast. Das ist die Versicherung gegen jeden weiteren Hype, der nächste Woche durch die Timeline rauscht.
Der erste Schritt ist eine Art Inventur. Du gehst zu der KI, mit der du bisher am meisten gearbeitet hast. Bei mir ist das ChatGPT. Dort öffnest du ein neues Fenster, schaltest auf das aktuelle Thinking-Modell und gibst einen langen Prompt ein, der die KI bittet, alles zusammenzutragen, was sie über dich weiß. Texte, Tonalität, Projekte, Vorlieben, Entscheidungen, Regeln. Die KI braucht dafür ein paar Minuten. Was sie ausspuckt, lädst du als Markdown-Datei herunter und legst sie in deinen neuen Ordner namens KI Startmappe. Wichtig: die KI markiert manche Punkte als unsicher. Genau dort musst du reinschauen und prüfen, ob das stimmt. Je mehr Zeit du an dieser Stelle investierst, desto präziser wird das Ergebnis. Wenn du auf dem Mac mit TextEdit arbeitest, sehen die Dateien nicht besonders schön aus. Lade dir aus dem App Store einen Markdown-Reader, dann hast du die Überschriften, Listen und Strukturen sauber dargestellt und kannst angenehm lesen.
Wenn du nicht nur ChatGPT nutzt, hast du ein gutes Problem. Verschiedene Tools wissen verschiedene Dinge über dich. Claude kennt vielleicht deine strategischen Überlegungen, ChatGPT deine Texte. Im zweiten Schritt führst du das zusammen. Du gehst zu Claude, gibst dem Tool Zugriff auf den Ordner mit der ersten Datei und einen passenden Prompt. Claude liest, was ChatGPT geschrieben hat, ergänzt das eigene Wissen und gibt dir eine zweite Markdown-Datei zurück. Die kommt mit in den Ordner. Danach gehst du zurück zu ChatGPT, lädst beide Dateien hoch und lässt die finale, sortierte Startmappe daraus bauen. Am Ende hast du eine konsolidierte Version, in der nichts doppelt steht und nichts fehlt. Auch hier wieder: durchgehen, prüfen, sensible Stellen kontrollieren, offene Punkte beantworten. Diese halbe Stunde Aufmerksamkeit zahlt sich jedes Mal aus, wenn du in den nächsten Monaten das Tool wechselst.
Wenn du nach Lösungen suchst, stößt du schnell auf Tools, die dir aus PDFs oder YouTube-Videos automatisch Mindmaps bauen. Das ist nett für eine schnelle Übersicht über ein Dokument. Für deine Arbeit bringt es dich nicht weit. Eine Mindmap visualisiert ein einzelnes Thema. Eine KI Startmappe ist deine persönliche Wissensbasis, die wächst und mit dir mitläuft. Sie enthält keine schönen Bubbles, sie enthält brauchbaren Kontext: deine Tonalität, deine Projektliste, deine offenen Entscheidungen, deine Kundenstruktur. Genau das, was eine KI braucht, um dir wirklich Arbeit abzunehmen. Eine Mindmap kann eine KI nicht lesen wie einen Markdown-Text. Markdown dagegen ist das Format, in dem KI-Modelle zu Hause sind. Deshalb ist der Aufwand minimal und der Nutzen langfristig. Der Ordner ist dein Asset, die Tools sind austauschbar.
Sobald die Startmappe steht, wird es interessant. Du gibst dem Tool deiner Wahl Zugriff auf den Ordner und lässt es prüfen, wo es dir sinnvoll Arbeit abnehmen kann. Bei mir landet das Ganze aktuell in Codex, weil dort das neueste Modell läuft und ich den Projektordner direkt freigeben kann. Codex liest alles ein, schlägt mir konkrete Aufgaben vor und sortiert sie nach Risiko: erst bewerten, dann strukturieren, dann selbst schreiben lassen. Du behältst die Kontrolle, weil du entscheidest, welche Zugriffe das Tool hat. Wenn nächste Woche Claude wieder vorne liegt, gibst du Claude denselben Ordner. Wenn übermorgen ein neues Modell kommt, dasselbe Spiel. Du probierst aus, welches Tool welche Aufgabe am besten löst, und musst nie wieder bei null anfangen. Genau das macht den Unterschied: das Wissen liegt bei dir, die Tools liefern die Rechenleistung.
Die letzten zwei Jahre haben gezeigt, wie schnell ein KI-Tool an die Spitze springt und wie schnell es wieder abgelöst wird. Wer jedes Mal sein gesamtes Setup neu erklärt, verliert Stunden, die niemand mehr nachholt. Eine eigene KI Startmappe dreht das um. Du baust einmal in einer ruhigen Stunde die Grundlage, pflegst sie regelmäßig und hast ab dann ein System, das jeder neuen KI in Minuten den vollen Kontext gibt. Das Wissen wandert aus den Chats raus und in deinen Ordner rein. Genau dort gehört es hin. Nicht das nächste Modell macht den Unterschied, dein eigenes Archiv macht ihn.
ÜBER DEN AUTOR

Sabine Kaluscha
Sabine ist eine renommierte Online-Marketing Expertin mit einem besonderen Fokus auf E-Mail Marketing und Automationen.
Während ihrer Karriere hat sie tiefgreifende Marketing-Strategien entwickelt und perfektioniert, die sich in der Branche als wegweisend erwiesen haben. Ihre Expertise im Affiliate-Bereich ist unbestritten. Viele Affiliates konnten durch ihre Tipps und ihr sensationelles Partnerprogramm mit eigenen Produkten ihre ersten Provisionen verdienen.
E-Mail Marketing ist und bleibt ihr Herzensthema. Wie sie gerne sagt: "Ja, es stimmt, in der Liste liegt das Geld, aber wir müssen wissen, wie wir es da raus holen ;-)".
Sabine ist stets daran interessiert, ihre Kenntnisse weiterzugeben und anderen zu helfen, im Online-Marketing erfolgreich zu sein.
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